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Thailand 2008

Der 14. März. Es war wieder soweit, es ging das dritte mal in unser Lieblingsland. Dieses Jahr haben wir uns für ein wenig Islandhopping im Andamansee entschieden. Da meine Schwester Anna nicht locker ließ, nahmen wir sie auch noch mit! Zunächst ging es erst einmal (klar!) nach Bangkok. Wir haben – genau wie letztes Jahr – einen supergünstigen nonstop Flug DUS-BKK mit der LTU bekommen.
Das Baiyoke Sky Hotel war für 3 Übernachtungen unsere Bleibe. Keine Fehlentscheidung – trotz einiger Krikiken im Netz. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und können ein durchaus positives Resümee ziehen. Alleine der Ausblick aus dem Restaurant im 79. Stock ist überwältigend.
Nachdem wir unsere Rucksäcke mit Hilfe des MBK, Indra, Platinum oder den Straßenständen um Einiges befüllt haben ging es am 4. Tag Richtung Süden. Wir haben uns für die schnellste Variante entschieden, und zwar mit der Nok Air vom alten Don Mueang Airport nach Trang zu fliegen. Von dort aus sind wir gut und günstig zum Pak Meng Pier und dann schließlich per Longtail nach Koh Ngai gekommen.
Gebucht war ein Beachfront-Bungi im Thapwarin Resort. Auch dies war eine sehr gute Entscheidung. Gemütlicher Bungi, tolles Essen und BBQ, sehr angenehme Gäste. Generell hat uns Koh Ngai richtig klasse gefallen, speziell weil es hier noch keinen Massentrubel gibt, es geht alles ruhig und gelassen von statten. Lediglich in der Seafood-Bar, etwa Strandmitte gelegen, kann es mal etwas voller und lauter werden. Abwechselung gibt es nicht viel, es gibt keine Straßen, kein Dorf, keine Läden, keinen Geldautomaten. Es verteilen sich nur insgesamt 6 Resorts den Strand entlang, knappe 20 Minuten hat man den Beach abgelaufen. Ein Dschungelpfad ist noch vorhanden, mehr aber auch nicht. Zum Entspannen, Relaxen und Nichts-Tun ist Koh Ngai also ideal.
Leute, die Action suchen, oder was erleben möchten, sind hier definitiv falsch. Am südlichen Strandende, neben dem Fantasy, wird derzeit ein neues Luxusresort Namens Thanya Beach Resort (gibt es auch auf Koh Lanta) hoch gezogen. Weitere Resorts sind in Planung. Der Bauboom macht auch hier nicht Halt!
Lohnenswert sind Schorcheltrips zu den umliegenden Inselchen und Felsen.
Nach 5 Nächten mussten wir Koh Ngai verlassen. Koh Mook war nun unsere auserwählte zweite Insel; nur 8 km von Koh Ngai entfernt. Wir gönnten uns eine Beach-Villa im Sivalai Beach Resort. Dies war eine nicht ganz so gute Entscheidung. Aber erstmal das Positive: die Bungis sind vom Feinsten, die Anlage top gepflegt und der Strand und das Meer sind der Wahnsinn. Das Resort liegt auf einer flachen Landzunge, sieht wirklich klasse aus. An sich ein paradiesisches Fleckchen. Das Dorf ist keine 5 Gehminuten entfernt, wo man kleine Läden findet und das Nötigste kaufen kann. Die Bewohner sind herzlich, aufgeschlossen und sehr gastfreundlich. Im Gegensatz zu Koh Ngai findet man auf Koh Mook eine kleine Infrastruktur vor. Hier gibt es auch asphaltierte Wege oder befahrbare Dschungelpisten. Es gibt einige Moped-Taxis, kann man im Dorf chartern.
Nun das Negative: Leider waren die Preise (bes. Restaurantpreise) der absolute Kracher, für einen Milchshake z.B. muss man 105 Baht hinblättern, für ein Thai-Curry Gericht gute 230 Baht, für einen White Snapper 950 Baht. Wir haben es nie geschafft unter 1200 Baht abends dort zu essen, und das bei absoluter Zurückhaltung! Und das in Thailand! Zudem war die Qualität der Gerichte miserabel, selbst einfache Thai-Gerichte oder banale Shakes waren teils ungenießbar. Klar, auf den Inseln ist es immer etwas teurer, aber diese Preise sind schon eine Unverschämtheit. Folgedessen haben wir täglich die Flucht ergriffen. Am westlich gelegenen, belebteren Charlie- bzw. Farang Beach haben wir uns dann für 1/3 des Geldes mehr als satt gegessen – meist am Sawadee Resort. Das Sivalai war generell völlig unterbucht, es waren immer nur zwischen 5-8 Bungis belegt. Andere Gäste bekam man selten zu Gesicht. Eigentlich war man fast immer mutterseelen alleine, sei es beim Frühstück, am Strand oder sonst wo. Es wirkte alles recht ausgestorben.
Entspannen und Relaxen ist aber auch auf Koh Mook an der Tagesordnung, Action sucht man auch hier vergeblich. Lohnenswert ist ein Besuch der Emeralde Cave (einsamer Strand, nur durch eine Höhle vom Meer aus zu erreichen). Auch schnorcheln sollte nicht vergessen werden, es gibt ganz tolle Plätze rund um die Insel.
Nach 5 Nächten mussten wir dann auch Koh Mook verlassen. Lediglich eine Übernachtung in Bangkok stand noch an. Der Urlaub neigte sich dem Ende zu. Wir entschieden uns erneut für die schnellste Variante, also Trang-Bangkok mit Nok Air zu fliegen. Die letzte Nacht in Thailand verbrachten wir im Century Park Hotel Bangkok, relativ nah am Baiyoke Sky. Auch hier gibt`s von uns ein durchaus positives Resümee.
Wir waren noch ein wenig shoppen und genossen noch einmal die Thai-Küche; schon nahm auch der letzte Tag sein Ende. Wie schnell doch wieder 2 Wochen vergingen…
Wieder um viele Erfahrungen reicher, hoben wir den nächsten Mittag Richtung Heimat ab.
Thailand bis nächstes Jahr, wir sehen uns…

 

Hier gehts zu den Bildern:
Thailand 2008 Bangkok
Thailand 2008 Koh Ngai
Thailand 2008 Koh Mook
 




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