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Vietnam 2009

Der 24.02.09: Es war mal wieder an der Zeit für einen Asien-Trip. Genauer gesagt, einen Süd-Vietnam-Trip.
„Im Gepäck“ hatten wir lediglich die Flüge, sonst nix. Transfers, Übernachtungsmöglichkeiten ect. haben wir vor Ort auf eigene Faust organisiert. Ursprünglich war geplant: Ho Chi Minh, eine große Mekong-Delta-Tour und weiter herunter nach Phu Quoc. Exakt 4 Tage vor Abflug erfuhren wir jedoch, dass wir nicht alleine reisen. Wir erwarteten Nachwuchs, Britta war ganz frisch in der 5. Woche schwanger.
Wir entschieden uns trotzdem, diese Reise per Rucksack und auf eigene Faust zu machen, aber die Delta-Tour dann doch etwas ruhiger zu gestalten. Da die Bahn Unvorstellbares verlangte, flogen wir vom kleinen Airport Paderborn/Lippstadt mit der Lufthansa nach Franfurt. Von Frankfurt aus ging es dann 12 Stunden lang nach Hong Kong und dann nochmal 3 Stunden nach Ho Chi Minh mit der Cathay Pacific. Tolle Airline. Wir saßen Hin-und Rückflug ganz hinten am Fenster in der 2-er Bestuhlung der 747 und hatten um uns herum Platz ohne Ende- toll!
Einen Tag später landeten wir in Ho Chi Minh. Wir ließen uns zum Hotel Elios an der Pham Ngu Lao bringen. Eine sehr gute Wahl, wir waren über den Zimmerstandart und die Sauberkeit positiv überrascht. Die kommenden beiden Tage zogen wir so mehr oder weniger von Straße zu Straße und orientierten uns erst einmal. Wir machten uns ein eigenes Bild von der Stadt. Leider hat uns Ho Chi Minh nicht wirklich angesprochen, mag aber vielleicht auch daran liegen, dass wir schon gewisse Parallelen zum geliebten Bangkok erwartet haben. In Ho Chi Minh herrscht ein komplett anderes Flair. Wir fanden irgentwie schwer Einklang und Bezug zu dieser Stadt. Leider hat uns auch die echte vietnamesische Küche nicht so zugesagt; sei es an Garküchen oder sonst wo.
Wir schenkten uns also großes Sightseeing und brachen nach 3 Übernachtungen ins Delta Richtung Can Tho auf.

Wir entschieden uns für die Weiterreise mit dem öffentlichen Bus, also ließen wir uns zunächst zum Busbahnhof bringen: alleine zwischen hunderten quirligen, nicht Englisch sprechenden Vietnamesen und hunderten fahrbaren Untersätzen aller Art und kämpften wir uns mit Händen und Füßen irgendwie dadurch.
Ich weiß bis heute nicht, wie wir genau an unsere 2 Tickets nach Can Tho gekommen sind! Aber egal, ne gute Stunde später und voll besetzt fuhr unser Sprinter-Van los – 170 km lagen vor uns. Can Tho erreicht, quartierten wir uns im „International Hotel“ ein, was wir vorher tel. reserviert hatten. Die Deluxe-Zimmer waren einigermaßen okay, der Rest – nennen wir`s mal „naja“!
Von Can Tho aus kann man diverse Ziele ins Delta ansteuern, ansonsten gibt es nicht wirklich was zu erleben und bestaunen. Direkt am Fluss hat sich eine kleine Promenade mit einigen Unterhaltungsmöglichkeiten entwickelt. Insgesamt sehr relaxed und beschaulich das Ganze. Da Britta – wahrscheinlich hormonbedingt – irgentwie nicht mehr so ganz seefest war, mussten wir uns auf`s „Festland“ beschränken und chillten so in den Tag herein. Nach 4 Übernachtungen brachen wir auf Richtung Küste nach Rach Gia.
Auch Diesmal entschieden wir uns für die Weiterreise per Sprinter – 130 km bis Rach Gia. Unsere Herberge war das etwas abgelegene Nam Phuong Hotel, ein kleines familiär geführtes, sauberes Domizil. Wir haben ein Riesenzimmer mit Balkon bekommen. Rach Gia ist ziemlich unspektakulär, ein kleiner Rundgang führt zu allen ehenswürdigkeiten. Je nach dem, wo man sich gerade befindet, wird man als Europäer noch bestaunt wie ein Außerirdischer. Alle gucken, lachen und winken einem zu. Wir gönnten uns ganze 2 Übernachtungen, dann sind wir weiter nach Phu Quoc geflogen. Ziel unserer Reise war das Mai House Resort südlich von Duong Dong, welches wir ebenfalls vorher tel. reserviert haben. Das Resort war top, der Beach war top, die Bungis waren top! Uns war sofort klar, hier wollen wir bleiben. Zu unserem Glück konnten wir unseren Aufenthalt von 5 auf ganze 10 Tage verlängern – Ursprünglich wollten wir auch mal ein Resort am Ong Lang Beach ausprobieren.
Eine Nacht mussten wir zwar wegen Überbuchung im Nachbarresort „Thang Loi“ verbringen, das war aber auch ok. Wir ließen die Tage ruhig angehen, immerhin bedeutete Phu Quoc das letzte mal Urlaub zu Zweit. Die Strände und die Natur sind schon klasse, ansonsten hat Phu Quoc nichts zu bieten, was einen absolut „umhaut“. Wie zig andere Leute auch, mieteten wir uns für ein paar Tage ein 2-rädriges Gefährt und machten uns auf den Weg von Nord nach Süd und von West nach Ost.
Leider ging es mir die letzten Tage alles andere als gut, Auslöser war so was wie ein Strandrestaurant ganz im Norden. Wir waren im Bungi gefangen und ersehnten uns dann doch etwas den Tag X der Heimreise herbei. Wieder daheim, stellte sich heraus, dass ich mir ne Portion Salmonellen eingefangen hatte.
Rückblickend haben wir auch in diesem Jahr wieder viele neue Eindrücke gewonnen.

Bilder – Anreise und Ho Chi Minh
Bilder – Can Tho
Bilder – Rach Gia
Bilder – Phu Quoc
 




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